Der Ringelmann-Effekt

Der französische Agraringenieur Maximilian Ringelmann stellte bereits im 19. Jahrhundert fest, dass die Gesamtleistung einer Gruppe mit steigender Gruppengröße im Vergleich zu der Summe der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gruppenmitgliedes, immer weiter abnimmt. Dieses Phänomen ist unter dem Begriff „Ringelmann-Effekt“ bekannt.

Als Hauptgrund dafür wird das soziale Faulenzen (engl. „social loafing“) genannt und nicht Verluste durch Koordinationsschwierigkeiten, wie man vielleicht zunächst annehmen möchte.

Teamarbeit

Schlittenhunde als Team

Daher ist bei Teamarbeit unbedingt darauf zu achten, dass die Leistung jedes einzelnen Gruppenmitgliedes gewürdigt wird und nicht in der Masse untergeht. Oder man setzt das Team so zusammen, dass es kaum Überschneidungen bei der Einzelaufgaben gibt, d.h. jeder Einzelbeitrag zum Erfolg des Gesamtteams kann direkt einem Mitglied zugeordnet werden.

In dieser Zusammensetzung kann dann der Begriff Team wie eigentlich gewünscht folgendes bedeuten

Together Everyone Achieves More“

und nicht

Toll, dass Es ein Anderer Macht“.

Einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema finden Sie auch im Blog von Bertram Geck.


Autor: Oliver Fischer

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